Bundespolizeireform III - Standortentscheidung gefallen!
Berlin/Bad Bergzabern, 26.4.2007 - “Es wird künftig deutlich mehr Polizeibeamte des Bundes im Land geben, insbesondere im Polizeivollzug!”, so der Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, Kurt Beck (SPD). Damit wird der Standort Rheinland-Pfalz gestärkt. Nach Mitteilung von MP Kurt Beck wird der Standort Koblenz aufgewertet, die Standorte Bad Bergzabern, Kaiserslautern und Trier bleiben erhalten. Sitz der Direktion für den Bereich Nordrhein-Westfalen wird demnach in Sankt Augustin sein.
Weitere Direktionssitze werden in München (Bayern), Stuttgart (Baden-Württemberg), Frankfurt/Main (Flughafen), Koblenz (Saarland, Rheinland-Pfalz und Hessen), Hannover (Niedersachsen, Bremen und Hamburg), Bad Bramstedt (Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, inkl. See), Berlin (Berlin und Brandenburg) und Pirna (Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen) sein. Fuldatal wird Sitz der Direktion der Bundesbereitschaftspolizei.
Das neue Bundespolizeipräsidium wird in Potsdam eingerichtet.
Mit Ausnahme des Standortes Rosenheim bleiben alle Bereitschaftspolizeistandorte erhalten. Aus Sicht der GdP ist die Schließung des Standortes Rosenheim aus polizeifachlichen Erwägungen jedoch überhaupt nicht nachvollziehbar.
“Die Gewerkschaft der Polizei begrüßt ausdrücklich, dass mit Fuldatal und Bad Bramstedt auch zwei bisherige Präsidiumsstandorte weiterhin für bundespolizeiliche Aufgaben genutzt werden.” so Dr. Hartmut Kühn von der GdP Bezirk Bundespolizei.